Der FV Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen gewann am Mittwochabend im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Kreisebene Rhön überraschend hoch mit 4:0 (2:0) gegen seinen Kreisliga-Konkurrenten TSV 1937 Wollbach und zog somit zum vierten Mal nach 2021, 2022 und 2023 in das Viertelfinale des Kreispokals ein, das voraussichtlich in drei Wochen am 16. September 2026 ausgetragen wird.
Gegen den Tabellenzweiten aus Wollbach, der drei Tage zuvor dem Spitzenreiter aus Schondra beim 3:1-Sieg im Spitzenspiel die ersten Punkte wegnahm, war der FV natürlich absoluter Außenseiter. Dennoch gelang Oldie Daniel Kraus in der 14. Minute die umjubelte 1:0-Führung. Für den 2:0-Halbzeitstand sorgte Alexander Müller mit seinem vierten Tor im dritten Pokalspiel nach einer Vorlage von Daniel Kraus in der 28. Minute.
Nach dem Wiederanpfiff blieb das erwartete Aufbäumen der Gäste aus – im Gegenteil, der FV sorgte nun für Torchancen im Minutentakt. Über ein Schützenfest hätte sich der TSV nicht beschweren können. Doch erst der eingewechselte René Schindelmann traf nach Vorarbeit von Alexander Müller zum vorentscheidenden 3:0 in der 77. Minute.
Den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand markierte Fabio Röder per Strafstoß nach einem Foulspiel an Alexander Müller in der 87. Minute. Ein hochverdienter Pokaltriumph, der dem FV nach vier Punktspielniederlagen in Folge wieder Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben gibt.
Am kommenden Wochenende hat das Team spielfrei. Am Sonntag darauf tritt der FV am 6. September 2026 zum „Rückspiel“ beim TSV 1937 Wollbach in der Kreisliga Rhön an. Anpfiff beim derzeitigen Tabellenzweiten ist dann um 15 Uhr in Wollbach.
Spielstatistik:
Tore: 1:0 Daniel Kraus (14.), 2:0 Alexander Müller (28.), 3:0 René Schindelmann (77.), 4:0 Fabio Röder (Foulelfmeter, 87.)
Gelbe Karten: Maurice Stefan (Foulspiel, 39.), Lennart Keller (Foulspiel, 44.) – Laurean Selegean (Foulspiel, 90.)
Zuschauer: 150 auf dem B-Platz in Pfändhausen
Der FV Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen spielte mit:
Henrik Stark – Lennart Keller, Marcello Weigand, Fabio Röder, Maurice Stefan – Simon Weigand, Robin Döll – Louis Schuler, Markus Weigand – Daniel Kraus, Alexander Müller
Eingewechselt wurden Max Oppel (64.), René Schindelmann (66.) und Pascal Görner (74.).
